Archiv für die Kategorie 'Apple'

Standort-Lokalisierung mit iPhone-Firmware 1.1.3

16. Januar 2008

… und gleich beim ersten Versuch nur schlappe 14 Kilometer daneben-lokalisiert – der erste Buchstabe vom richtigen Ort war noch auf demselben Bildschirm! Mensch, das war ja schon gar nicht mal so gut! Aber einem geschenkten Gaul blabla blabla blabla.
Als Bewohner einer eher ländlichen Gegend weiß man ja, dass man ohne Notfallration das Haus nicht zu verlassen hat (»wenn’s mal wieder länger dauert«).

iPhone Tipps, Tricks und Picks

31. Dezember 2007

Nach einigen Wochen iPhone-Nutzung haben sich für mich u.a. die folgenden Tipps und anderen Dinge als nett erwiesen – ein kleines Roundup:

iPod-Funktion ohne Entsperren steuern

Auch als »Hosentaschen-Shortcut« bekannt: Spielt das iPhone Musik ab, bringt der Doppelklick/Doppeldruck auf die Home-Taste ohne Entsperrung sofort die wesentlichen Bedienelemente (Pause, vor/zurück, Lautstärke) auf den Schirm.
Funktioniert auch, wenn man gerade das entsperrte iPhone bedient (normalerweise bringt der Doppelklick-Shortcut die Telefon-Favoriten auf den Schirm).

Weitere iPod-Steuerungselemente

Repeat, Shuffle und die Leiste zum Herumspringen im aktuellen Stück blendet das iPhone ein, wenn man im normalen Wiedergabe-Schirm auf das obere Ende des Covers bzw. unterhalb des Songtitels tippt.

Links in neuem Fenster öffnen beim Mobile Safari

Das ist derzeit nicht im Safari vorgesehen, lässt sich aber recht komfortabel per Javascript-Bookmarklet ermöglichen. Ich benutze beispielsweise »Tabulate». Das sieht dann beim Surfen wie folgt aus: Bookmarks öffnen, Tabulate-Bookmark antippen und alle Links auf der Seite »fragen« nach dem Anklicken, wie der Link geöffnet werden soll.

YouTube-Videos: nur mit Links einbetten

Mac-freundliche Seiten – der aufmerksame Beobachter hat es evtl. schon wahrgenommen – fügen seit einiger Zeit den eingebetteten YouTube-Videos einen Link auf die entsprechende YouTube-Seite hinzu. Der einfache Grund: über den Link kann die YouTube-iPhone-App das Video trotz Mangel an Flash abspielen.
(Der YouTube-Player scheint seit dem letzten Update ohnehin noch mehr sinnlose Prozessorzyklen als zuvor zu verpulvern – »Wir scheissen auf alte Computer!«)

Sites und Software

Fette Programme gibt’s zwar nicht, aber ein wenig Spaß für zwischendurch geht auch mit nem un-gehackten iPhone. Das Webapps-Verzeichnis bei Apple scheint zwar vorwiegend aus Tamagotchi-Clonen zu bestehen, enthält aber auch verweise auf kleine Perlen wie Gravity, ein Spiel, das den Beschleunigungssensor des iPhones ausnutzt. Ganz nett ist auch die (natürlich nicht-kommerzielle) Poker-App von scenario-Poker, die auf dem iPhone geschmeidiger läuft als PokerTH auf meinem Rechner (wow).

Mal schauen, was sich noch so alles findet.

Vom Ausnutzen der Mac-Sucht zur Link-Verbreitung

25. November 2007

Ein putziges kleines »teste deine Apple-Sucht« für Apfel-Nerds – nett! Ist mir schleierhaft, wie ich da trotz Apfel-Handy nur auf 58% kommen konnte … vermutlich, weil ein Teil meiner Nerdigkeit für SEO draufgeht. Der kleine SEO-Nerd in mir hat dann auch Alarm geschlagen.

Denn pappt man sich sein Ergebnis als Badge auf die Seite, etwa so …
58%How Addicted to Apple Are You?

… wird einem hinten am nötigen Quelltext gleich ein offensichtlich verkaufter Link dazu untergejubelt. Oder es zumindest versucht. Bei mir war’s einer mit dem vollmundigen Linktext »Long Beach Dating«. Beim Stefan war es das »Memphis Dating« – Dating ist eben die Profession der Macher des Tools. Soweit, so scheiße – kommt noch besser. Um das Budget aufzubessern werden noch ein wenig hardcore-igere Links eingestreut. Beim Christopher, der das Ding bei Apfelquark rausgezogen hat, waren es dann schon die »Payday Loans« – da wären wir dann schon im Kredit-Lager, wo sich die Links bestimmt schon ganz gut verkaufen.

Fazit: eine Reihe von Apple-Fans springen als Link-Schafe ein und riskieren den guten Leumund ihrer Blogs, bzw. ihre »PageRank-Balken« – da sitzt der Colt bei Google in letzter Zeit ja recht locker.

Kotzen, anyone? :-(

SubEthaEdit geht in Runde 3

23. Oktober 2007

SubEthaEdit, der Editor für »Kollaborateure«, geht in die dritte Runde. Die Release-Notes lesen sich ganz beeindruckend. Lediglich die kleinen Änderungen am Icon werden verschwiegen ;-)

Der in seinem Mehrbenutzer-Editiermodus einzigartige Editor wird von mir schon seit Jahren innig geliebt – ich verzeihe den Coding Monkeys sogar leichten Herzens, dass es noch immer keine dateiübergreifende Suchen & Ersetzen-Funktion gibt (ein Anreiz dafür, mit »bash« und »sed« auf Draht zu bleiben). Die 29,–€ für das Programm habe ich schon vor einiger Zeit auf den virtuellen Ladentisch gelegt und es nicht bereut.

Kaum ein anderer Editor kann übrigens so locker-flockig zwischen Zeichensätzen und Umbrüchen wechseln wie dieser (jedenfalls habe ich trotz emsigen Suchens keinen gefunden). Zum Kotzen, wenn beispielsweise Windows-Editor X ein Dokument auf Gedeih und Verderb mit dem falschen Zeichensatz öffnet oder die Wahlmöglichkeiten nach ISO-8859–1, Windows-1252 und ASCII abrupt enden. Und der User in seiner Not den ganzen Code-Rotz durch den nächstbesten Browser jagen muss (weil der zur Anzeige mehr Kodierungen drauf hat).

Neuerdings dürfen auch Mehrbenutzer-Sessions sogar mitsamt Änderungen gespeichert und wieder aufgenommen werden. Windows- und Linux-User können zum Reinschnuppern in diese Multiuser-Gefilde evtl. mal einen Blick auf den unter GPL stehenden GTK-Editor Gobby werfen. Von einem Editor, der gleichermaßen allein wie zu mehreren sinnvoll nutzbar ist, ist auch dieser zwar noch weit entfernt, aber aus der Zunft der kollaborativen Tools ist es dann doch einer der aussichtsreicheren Kandidaten.