23. September 2008
Auf der einen Seite stellt Logitech total duftes Equipment her, aber auf der anderen Seite kann man sich nur vor die Stirn schlagen:
Völkerwanderung der Tasten
Was reitet die Keyboard-Designer bei denen, die “Print Screen”- und “Scroll Lock”-Taste von Tastatur zu Tastatur einfach mal zu tauschen? Auf der Arbeit die eine, daheim die andere Tastatur und die Verwirrung ist perfekt. Blöd!
Selbstzerstörung leichtgemacht
Und bitte – schön und gut wenn die “Delete”-Taste doppelt so groß und damit leichter zu treffen ist. Kollateralschäden bei der Gewöhnung an das neue Layout sind vorprogrammiert. Tschüss, ihr versehentlich gelöschten Dateien.
Hirnrissig.
In-den-Wahnsinn-Treiber
Das was Logitech als Treiber raushaut ist teils deprimierend, teils schlicht für die Tonne. Der Mac-Support lässt stark zu wünschen übrig. Unter Windows scheint man kurz nach der Konzeptphase der Treiber-Software regelmäßig die Lust an der Weiterentwicklung zu verlieren. Mit einer schicken Tastatur, die vor Funktionen nur so starrt, kann man viel anstellen wenn man z.B. Autohotkey bemüht und ein bischen Kreativität walten lässt. Im Hause Logitech ist man dazu offenbar nicht in der Lage, der Software auch nur den Anflug von Flexibilität zuteil werden zu lassen.
Schade, schade, schade, verdammt schade!
Tags: hardware, logitech, OSX, treiber, Usability, Windows
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16. September 2008
“Für Doofe” im besten Sinne: ich musste (endlich) mein Time Machine-Backup benutzen, weil mir iPhoto die Library zerschossen hatte.
Ich würde ja gerne meckern, aber das Programm, das versionierende Backup und die etwas übertriebene Metapher mit dem Fliegen durch Zeit und Raum – der Mist funktioniert halt einfach!
Ich hätte sowas gerne für die Windows-Patienten aus meinem Bekanntenkreis. Das würde vielen Beteiligten eine Menge Zeit sparen. Gibt’s da schon was von Ratiopharm oder muss man sich das noch “in hässlich” mit rsync auf der Kommandozeile antun?
Tags: Apple, backup, mac, OSX, timemachine, Usability
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24. Juni 2008
Siehste: wenn Lego nicht grade Kinder mit Gummibärchen in Legostein-Form zum Suizid anregt, können die richtig tolle Sachen machen. Der “Lego Digital Designer” hier ist kostenlos und recht Cross-Platform-ish (Windows/Mac). Watt willste mehr?

Tags: bricks, cad, digitaldesigner, kult, lego, OSX, spielzeug
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23. Oktober 2007
SubEthaEdit, der Editor für “Kollaborateure”, geht in die dritte Runde. Die Release-Notes lesen sich ganz beeindruckend. Lediglich die kleinen Änderungen am Icon werden verschwiegen
Der in seinem Mehrbenutzer-Editiermodus einzigartige Editor wird von mir schon seit Jahren innig geliebt – ich verzeihe den Coding Monkeys sogar leichten Herzens, dass es noch immer keine dateiübergreifende Suchen & Ersetzen-Funktion gibt (ein Anreiz dafür, mit “bash” und “sed” auf Draht zu bleiben). Die 29,–€ für das Programm habe ich schon vor einiger Zeit auf den virtuellen Ladentisch gelegt und es nicht bereut.
Kaum ein anderer Editor kann übrigens so locker-flockig zwischen Zeichensätzen und Umbrüchen wechseln wie dieser (jedenfalls habe ich trotz emsigen Suchens keinen gefunden). Zum Kotzen, wenn beispielsweise Windows-Editor X ein Dokument auf Gedeih und Verderb mit dem falschen Zeichensatz öffnet oder die Wahlmöglichkeiten nach ISO-8859–1, Windows-1252 und ASCII abrupt enden. Und der User in seiner Not den ganzen Code-Rotz durch den nächstbesten Browser jagen muss (weil der zur Anzeige mehr Kodierungen drauf hat).
Neuerdings dürfen auch Mehrbenutzer-Sessions sogar mitsamt Änderungen gespeichert und wieder aufgenommen werden. Windows- und Linux-User können zum Reinschnuppern in diese Multiuser-Gefilde evtl. mal einen Blick auf den unter GPL stehenden GTK-Editor Gobby werfen. Von einem Editor, der gleichermaßen allein wie zu mehreren sinnvoll nutzbar ist, ist auch dieser zwar noch weit entfernt, aber aus der Zunft der kollaborativen Tools ist es dann doch einer der aussichtsreicheren Kandidaten.
Tags: editor, kollaborativ, OSX, subethaedit
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