In die Aromaporen geschaut: Spam today

Man sollte öfter seinen Spam lesen. Ich merke jetzt erst, wie verwöhnt ich inzwischen durch die allseits verbreiteten Bayes-Filter geworden bin: ich neige bereits dazu mich aufzuregen, wenn der Freemailanbieter meines Vertrauens bei meinem seit Jahren existierenden Mailaccount mal mehr als eine unerwünschte Email am Tag durchlässt. Dabei gibt es vermutlich nicht einen Spammer, der diese Mailadresse nicht auf seiner Liste hat.

Bei genauen Vergleichen des Mail-Mülls muss ich schon sagen: was da durchkommt entspricht keinem bestimmten Muster (mit viel Glück finden sich darin überhaupt zusammenhängende Worte) und dürfte wohl schwer in Regeln zu fassen sein. Anscheinend eine Methode der fauleren Spammer – das andere Ende der Skala markieren diejenigen, die durch fette Texte die Wege des Social Engineering beschreiten wollen und entsprechend viel Arbeit in die Mails investieren. Mit viel Glück sind diese Mails scheinbar nicht von echten Newslettern zu unterscheiden (zumindest wenn es die Spam-Filter betrifft).

Ein gemeinsames Manko: durch dieses Versteckspiel wird die Werbebotschaft oft sehr unverständlich. Wo kommen wir denn hin, wenn man nichtmal seinen eigenen Spam versteht?

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