SubEthaEdit geht in Runde 3

SubEthaEdit, der Editor für »Kollaborateure«, geht in die dritte Runde. Die Release-Notes lesen sich ganz beeindruckend. Lediglich die kleinen Änderungen am Icon werden verschwiegen 😉

Der in seinem Mehrbenutzer-Editiermodus einzigartige Editor wird von mir schon seit Jahren innig geliebt – ich verzeihe den Coding Monkeys sogar leichten Herzens, dass es noch immer keine dateiübergreifende Suchen & Ersetzen-Funktion gibt (ein Anreiz dafür, mit »bash« und »sed« auf Draht zu bleiben). Die 29,–€ für das Programm habe ich schon vor einiger Zeit auf den virtuellen Ladentisch gelegt und es nicht bereut.

Kaum ein anderer Editor kann übrigens so locker-flockig zwischen Zeichensätzen und Umbrüchen wechseln wie dieser (jedenfalls habe ich trotz emsigen Suchens keinen gefunden). Zum Kotzen, wenn beispielsweise Windows-Editor X ein Dokument auf Gedeih und Verderb mit dem falschen Zeichensatz öffnet oder die Wahlmöglichkeiten nach ISO-8859–1, Windows-1252 und ASCII abrupt enden. Und der User in seiner Not den ganzen Code-Rotz durch den nächstbesten Browser jagen muss (weil der zur Anzeige mehr Kodierungen drauf hat).

Neuerdings dürfen auch Mehrbenutzer-Sessions sogar mitsamt Änderungen gespeichert und wieder aufgenommen werden. Windows- und Linux-User können zum Reinschnuppern in diese Multiuser-Gefilde evtl. mal einen Blick auf den unter GPL stehenden GTK-Editor Gobby werfen. Von einem Editor, der gleichermaßen allein wie zu mehreren sinnvoll nutzbar ist, ist auch dieser zwar noch weit entfernt, aber aus der Zunft der kollaborativen Tools ist es dann doch einer der aussichtsreicheren Kandidaten.

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